Inklusionsfirmen / Werkstätten

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Allgemeines

Die Werkstätten für behinderte Menschen im Sinne des SGB IX sind Einrichtungen zur Teilhabe behinderter Menschen am Arbeitsleben. Ihre Aufgabe ist es,  Menschen, die wegen Art und Schwere ihrer Behinderung nicht, noch nicht oder noch nicht wieder auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt tätig sein können, eine angemessene berufliche Bildung und Beschäftigung zu ermöglichen. Die Arbeit muss angemessen bezahlt werden.

Werkstätten für Menschen mit Behinderung sind durch die Agentur für Arbeit anerkannt. Die Kosten im Berufsbildungsbereich tragen im Rahmen der spezialgesetzlichen Vorschriften hauptsächlich als Kostenträger die örtlich zuständige Agentur für Arbeit (SGB III), der örtlich zuständige Träger der Rentenversicherung (SGB VI) oder der Träger der Unfallversicherung (SGB VII). Die Kosten nach dem Übertritt in den Arbeitsbereich der Werkstatt übernimmt nach erfolgreichem Abschluss der beruflichen Ausbildung überwiegend der jeweils zuständige Bezirk.

Im Gegensatz zu den Werkstätten sind Inklusionsprojekte rechtlich und wirtschaftlich selbstständige Unternehmen, Betriebe oder Abteilungen zur Beschäftigung schwerbehinderter Menschen auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt. Deren Belegschaft setzt sich in der Regel aus 25-50 % Menschen mit Behinderung zusammen. Inklusionsprojekte werden durch die Ausgleichsabgabe gefördert.

Holger Kiesel
Wahl-Hilfe-Heft
Fachstelle Ergänzende Unabhängige Teilhabeberatung
Wertebündnis-Bayern

Gemeinsam stark für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene Wertebündnis-Bayern

Aktion Mensch