Start >> Veröffentlichungen >> Pressemitteilung >> 25.02.2010
Inklusive Bildung - in Bayern eine überparteiliche Aufgabe
Heute hat sich der Bildungsausschuss des Bayerischen Landtags mit der Inklusiven Bildung befasst. In einem entsprechenden Entschließungsantrag wird der Staatsregierung aufgetragen, einen Aktionsplan zu erstellen und die Lehrerbildung neu zu konzipieren. Grundlage dafür soll der Artikel 24 der UN-Konvention über die Rechte der Menschen mit Behinderungen sein. Hierin wird ein inklusives Bildungssystem gefordert, das die gemeinsame Beschulung von Kindern und Jugendlichen mit und ohne Behinderung als Regelfall vorsieht.
Die Beauftragte der Bayerischen Staatsregierung für die Belange von Menschen mit Behinderung, Irmgard Badura, begrüßt dieses
parteiübergreifende Vorgehen und sieht darin das politische Bewusstsein der Konventionsumsetzung als gesamtbayerische Aufgabe ernst genommen.
Badura: "Der schulische Bereich nimmt eine Schlüsselrolle ein, wenn es darum geht, allen Kindern und Jugendlichen eine
gleichberechtigte Teilhabe in unserer Gesellschaft zu ermöglichen. Je früher wir gemeinsames Lernen ermöglichen, umso früher gelingt Inklusion
in unseren 'erwachsenen' Köpfen."
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